Beiträge von michael23

    Die Selbstentladung des Akkus ist meistens weniger das Problem. Es gibt genügend andere Verbraucher im Auto, die an der Batterie saugen könnten. Das Fahrzeug muss z.B. Online sein, damit es über die App erreichbar ist. Das wird erst nach mehreren Tagen im Standby abgeschaltet. Mazda scheint den Standbyverbrauch aber recht gut im Griff zu haben.


    Tesla-Fahrer kennen das Problem mit dem Standbyverbrauch teilweise aus Erfahrung. Es gibt sogar Videos, wie diese nach einem mehrwöchigen Urlaub ihren Wagen nicht mehr vom Flughafenparkplatz fahren konnten. In verschiedenen Foren liest man bei Tesla von einem Reichweitenverlust von 4 bis 16 Meilen pro Tag. Bei 10 Meilen pro Tag würde selbst ein vollgeladener Tesla mit 100kWh Akku nach 30 bis 40 Tagen komplett leer sein.

    Meiner steht aktuell leider auch mehr rum als das er bewegt wird. Wir nutzen aktuell unseren Zweitwagen (Leasing) etwas häufiger, da wir dem Händler nicht noch mehr Minder-Kilometer bei der Rückgabe schenken möchten.


    Leider kann ich nicht sehen wann meiner das letzte Mal bewegt wurde, da ich zwischendurch mal den Status aktualisiert hatte. Ich bin der Meinung, es war der 29.11.2020.


    Stand am 29.11.2020: 65% (Gedächtnis)

    Stand am 1.12.2020: 65% (laut App vor Refresh)

    Stand am 9.12.2020: 65% (Anzeige im Auto und laut App nach Refresh)


    Sofern der MX-30 den Ladestand auch während der Nichtnutzung und ohne Anschluss an die Wallbox korrekt aktualisiert, kann ich in 12 Tagen keine nennenswerte Änderung feststellen. Bisher war es aber auch noch nicht so kalt, dass die Batterieheizung hätte eingreifen müssen.


    Mal sehen was er zum Ladestand sagt, wenn er das nächste Mal bewegt wird (vermutlich am 10.12.2020).

    Vorteil einer Wärmepumpe: Es wird nur ca. 1/3 der elektrischen Energie für die erforderliche Heizleistung benötigt. Mit einer normalen Heizung wäre der Reichweitenverlust bei niedrigen Temperaturen noch deutlich größer.

    Mein Mazda3 hatte so eine I-Stop Anzeige, die einem sagt wie viel Kraftstoff denn gespart wurde. Ich habe die Anzeige nie zurück gesetzt. Auf 40.000 km Laufleistung waren es ca. 10 Liter.

    Das hängt sicher vom Verkehr ab. Im Hamburger Stadtverkehr änderte sich der Durchschnittsverbrauch von ca. 7l/100km auf ca. 8l/100km bei deaktivierter Start-Stop Funktion (Starter-Batterie war irgendwie platt). Und das war im Sommer.

    Ich habe eigentlich bei allen meiner Fahrzeuge einen Unterschied beim Verbrauch zwischen Sommer und Winter feststellen können. Bei meinem damaligen älteren VW Diesel (ohne Start / Stop) waren es ca. 10% mehr. Das ergibt sich schon durch die längere Warmlaufphase im Winter, den höheren Luftwiderstand durch die kältere / dickere Luft und den höheren Abrollwiderstand der Winterreifen.


    Im Stop-and-Go Betrieb sollten die aktuellen Verbrenner mit Start-Stop-Automatik im Winter in der Kaltstartphase auch deutlich mehr verbrauchen, da der Motor an der Ampel nicht so häufig ausgeschaltet wird. Das kann ich bei meinem Jaguar Diesel derzeit beobachten. Da sind +20% im Winter ganz normal.


    Bei meinem Toyota Hybrid (kein Plug-In) hatte ich einen Unterschied zwischen Sommer (ca. 4 Liter) und Winter (ca. 5 Liter) von immerhin 25% festgestellt. Im Gegensatz zum Sommer wollte der erst nach ca. 8 km Fahrt in den EV-Modus schalten. Bei 10km Fahrstrecke ist das nicht optimal.

    Bei niedrigeren Temperaturen spielt die Akku-Chemie ein wichtige Rolle. Der elektrische Widerstand im Akku erhöht sich und es wird mehr Leistung im Akku in Wärme umgewandelt. Die Leistung / Kapazität fehlt dann zum Fahren. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das der MX-30 bei der Berechnung der verbrauchten kWh korrekt berücksichtigt. Bei niedrigen Temperaturen wird vermutlich auch die Heizung / Lüftung / Sitzheizung genutzt werden. Bei einem Verbrenner ist die Heizwärme quasi kostenlos, beim E-Auto muss diese mit Strom erzeugt werden.

    Der Zusatz mit der Mehrwertsteuer ist eine Standardklausel und stand schon 1980 auf Kaufverträgen für PKWs, sowie den Preislisten der Hersteller / Händler.


    Die Politik ist leider dafür bekannt teilweise recht kurzfristig Tatsachen zu schaffen. Immer wieder beliebt sind die Änderungen bei der Lohn-/Einkommenssteuer für das neue Steuerjahr, die erst im Januar (Februar gab es auch) des Jahres beschlossen werden. Dann bricht jedes mal die große Hektik bei den Softwareentwicklern und in der Personalabteilung aus.

    Ich fahre aktuell extrem wenig. Mein Verbrauch irritiert mich aber trotzdem etwas. Oder kann ich dem neuen Stromzähler mit MID Zertifikat nicht vertrauen ? Muss ich wohl nochmal mit dem Haushaltszähler vergleichen.


    Das Fahrzeug ist nur während der eigentlichen Ladung an der Wallbox angeschlossen um unnötige Verluste zu vermeiden.


    17,4 kWh am Zähler (also mit allen Ladeverlusten und Verlusten durch die Standzeit)

    6,4 kWh Differenz Ladestand Auslieferung (100%) zum aktuellen Ladestand (80%)


    157km Gesamtkilometerstand

    - 10km Stand bei Übergabe


    23,8kWh / 147km ergeben 16,2kWh pro 100 km. Die Anzeige im Fahrzeug meint 19,0kWh pro 100 km.


    Die 16,2kWh erscheinen mir sehr wenig und ergeben eine deutliche Abweichung zu den Daten der Anzeige im Fahrzeug.


    - Einige Kurzstreckenfahrten (2 bis 4 km)

    - Sonst Fahrten von 10 bis 30 km

    - 20km Autobahn, davon 10km Pedal auf Anschlag (laut Tacho 147km/h)

    - mehrfach die Vorklimatisierung ohne Anschluss an die Wallbox genutzt

    - Heizung auf 22°C (ohne ECO) -> ja ich bin ein Frostbeule

    - Sitzheizung auf Automatik

    - ca. 50% bei Dunkelheit mit Licht

    - Ladeverluste

    - Ganzjahresreifen (Continental)


    Mal sehen, wie sich das entwickelt.