Beiträge von michael23

    MX-30 Bj 2020 kann nur auf einer mit max. 32A Phase laden. Es ist also an der Stelle alles korrekt.


    Wie ist die Wallbox angeschlossen? Ist die Spannung im Leerlauf an allen 3 Phasen in etwa gleich? Ein Spannungsabfall von 10V (5%) ist schon recht viel. Die 5% Spannungsverlust werde im Kabel in Wärme umgewandelt und landen nicht im Fahrzeug, aber auf Deiner Stromabrechnung.

    Für mich ist das ein AI Fake, der nur Clicks generieren soll. Der Account hat auffällig viele ganz ähnliche Videos, aber alle mit nur wenigen 100 Views.


    Ich glaube den Videos auf Youtube in dieser Hinsicht absolut nichts mehr. Ich habe in den letzten 12 Monaten zu viele AI generierte Videos von angeblich neuen Auto Modellen gesehen.


    Auch dieses Video sieht nach einer AI Version aus. Mazda hätte das mit Sicherheit so nie produziert.

    • Auf der Heckklappe steht am Anfang MX-25, danach wechselt die Beschriftung der Heckklappe immer wieder
    • Einmal hat er zwei riesige runde Auspuffendrohre dann eckig, später dann weniger auffällig in rund und noch später gar keine mehr
    • Mal ist der Kühlergrill geschlossen und dann abgedeckt
    • Die Scheinwerfer sehen in verschiedenen Bildern unterschiedlich aus.

    Vollwertige Ersatzräder sind generell selten geworden bei Neuwagen. Meistens gibt es nur noch Dichtmittel + Kompressor ab Werk. Im MX-30 ist in DE für ein Ersatzrad kein Platz vorhanden. Der Platz wird von viel Styropor und ggf. dem Soundsystem ausgefüllt.


    Wenn doch mal ein Ersatzrad im Fahrzeug liegt, dann ist es fast immer ein Notrad (andere Größe und anderes Profil).

    Man muss laut Handbuch bei der Meldung direkt aktiv werden. Die Warnleuchte ist nur die Notfunktion. Da der MX-30 R-EV einen Peilstab hat, muss der Ölstand laut Handbuch vor Inbetriebnahme (Fahrtantritt) kontrolliert werden. Es würde mich nicht wundern, wenn die Warnungen protokolliert werden und bei zu häufigem Auftreten oder bei Fahrten mit Warnleuchte die Garantie erlischt. Das gab es auch schon bei anderen Herstellern.



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    Der Herstelleranteil an der BAFA-Förderung für E-Autos war von der Regierung nicht bis zu Ende gedacht. Gut gemeint, aber es war Jedem halbwegs intelligenten Menschen klar, dass dies vorher auf den Verkaufspreis aufgeschlagen werden wird bzw. von den damals noch normalen Rabatten abgezogen wird.


    Das mit dem Rabatte aushandeln wird bei vielen Herstellern/Importeuren zunehmend schwierig bis unmöglich. Immer mehr Hersteller wechseln vom klassischen Vertragshändler Modell zu einem Agentur Modell speziell bei BEVs.


    Beim klassischen Vertragshändler Modell kauft der Händler das Fahrzeug vom Hersteller/Importeur mit einem Rabatt und verkauft es an den Kunden. Für bestimmte Käufergruppen und Aktionen kann es eine zusätzliche Unterstützung oder Prämie vom Hersteller/Importeur geben. Hier kann der Händler den Verkaufspreis und damit seine Marge selbst bestimmen.


    Beim Agentur Modell erfolgt der Verkauf im Namen und auf Rechnung des Herstellers/Importeurs. Den Verkaufspreis bestimmt der Hersteller/Importeur. Da kann man keine Rabatte mehr aushandeln. Der Verkäufer erhält eine Provision für jeden Verkauf.


    In der Vergangenheit war das Gebrauchtwagengeschäft für viele kleinere Vertragshändler ein durchaus interessantes Geschäft. Mit dem Wandel zu großen Multimarken-Händlern hat sich das Geschäft gewandelt. Heute verkaufen viele Vertragshändler kaum noch Gebrauchtwagen an Endkunden. Oft werden nur "interessante" Gebrauchtwagen der eigenen Marke angeboten. Alle anderen Fahrzeuge werden an Aufkäufer oft in größeren Losen und oft deutlich unter den kalkulierten Händlereinkaufspreisen direkt weiterverkauft. Auch bei diesem Weiterverkauf will der Vertragshändler noch einige Prozent verdienen.


    Im Ausland gefragte BEVs lassen sich teilweise gut dorthin verkaufen. Leider sind die von von Steuern befreiten Neuwagenpreise in DE mit am höchsten in der gesamten EU. Es ist teilweise bizarr: Ein in Wolfsburg produzierter VW Golf ist nach einem Transport nach Italien, Dänemark oder die Niederlande und zurück nach DE plötzlich einige tausend Euro günstiger als von einem Deutschen Vertragshändler. Das war in der Vergangenheit auch umgekehrt bei FIAT Modellen so.

    Ich will nicht alles absprechen, nur ist es in Deutschland immer ein wenig komplizierter als anderswo ^^

    Für die Bestimmungen der Typgenehmigung von Fahrzeugen in der EU ist DE nicht zuständig. Die Bestimmungen werden von der EU erlassen und DE beeinflusst diese vermutlich maßgeblich. Für ein Fahrzeug kann in jedem Land der EU eine Typgenehmigung beantragt und ausgestellt werden. Die Typgenehmigung gilt dann für alle EU Länder. Für viele Fahrzeuge, deren Hersteller ihre Zentrale außerhalb der EU haben, erfolgt die Typgenehmigung in den Niederlanden. Ich hatte schon oft das Gefühl, dass die Niederlande die EU Vorschriften weniger streng auslegen.

    Rollwiderstand, Geräusch und Haftung stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Bei E-Auto Reifen wird häufig eine andere Gummimischung und ein angepasstes Profil verwendet. Beides hat Einfluss auf die Fahreigenschaften. Daher sind die speziellen E-Auto Reifen meistens hinsichtlich ihrer Fahreigenschaften bei Schnee und Nässe eine Kategorie schlechter als die nicht E-Auto Reifen. Bei reinen Sommerreifen würde ich vielleicht noch zu E-Auto Reifen greifen, aber bei Ganzjahres- oder Winterreifen kommt es mir eher auf die Fahreigenschaften (Bremsweg) an.


    Der Markt für E-Auto Reifen ist deutlich kleiner und daher ist der Preis meistens höher (geringere Stückzahl). Die Einmalkosten der Entwicklung, Tests und Produktionswerkzeuge müssen auf deutlich weniger Reifen verteilt werden. Zusätzlich lässt sich mit den speziellen Reifen sicher auch noch etwas mehr Geld verdienen.


    Leider gibt es immer mehr unterschiedliche Reifengrößen auf dem Markt. Jeder Fahrzeughersteller hat hier sein eigene Vorstellung. Es unglaublich wie viele unterschiedliche Größen/Varianten eines Reifenmodells teilweise produziert werden (Felgendurchmesser, Reifenbreite, Querschnitt, sowie Geschwindigkeitsindex und Tragfähig). Da kommen schnell mehr als 100 Varianten zusammen.

    Das ist aber der rabattierte Preis. UVP sind $21.400,- Wenn das die US-Preise sind, dann zzgl. VAT (Umsatzsteuer). Damit wäre die Batterie teurer, als was ich für mein ganzes Fahrzeug bezahlt habe. Einbau und Entsorgung kommen noch dazu. Das ist aber nichts ungewöhnliches. Vermutlich ist die Batterie des MX-30 REV auch nicht wesentlich günstiger, denn die Akkuzellen sind kaum für den hohen Preis verantwortlich (Akkuzellen kosten im Einkauf weniger als €150,- pro 1kWh).


    Es gibt auch PHEV Batterien mit deutlich weniger als 20kWh, die dann inkl. Einbau knapp € 20.000,- kosten sollen. Dumm nur, dass ein PHEV ohne funktionsfähige Batterie ebenfalls nicht mehr fährt.

    Nur für die höheren Inspektionskosten beim REV kann ich schon ziemlich viel überteuerten Strom laden und dank doppelt so großem Akku komme ich mit dem BEV elektrisch auch mindestens doppelt so weit wie mit dem REV. Aber es wird immer Anwendungsfälle geben, wo der BEV nicht passt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist ein PHEV oder serieller Hybrid keine Option (mehr).


    Wenn ich einen PHEV überwiegend mit Strom fahre, dann wird der Akku deutlich schneller altern und an Kapazität verlieren, als die mindestens doppelt so großen Akkus in einem BEV. Ich schaffe 95% aller Strecken ohne Ladestop. Mit einem MX-30 REV wären es immer noch 80%. Der Verbrennungsmotor in einem PHEV muss regelmäßig warm gefahren werden. Extrem kurze Laufzeiten führen zu erhöhtem Verschleiß.


    Dank CO2-Abgabe wird sich der Benzinpreis jetzt jedes Jahr erhöhen. Und damit wird auch der überhöhte Strompreis an den DC Ladestationen attraktiver werden. Als Vielfahrer kann man mit der richtigen Ladekarte durchaus günstig Strom laden (€ 0,39 pro kWh DC bei entsprechender Grundgebühr). Aber auch ohne Grundgebühr kann man günstig Strom laden.


    8l Benzin für 100km und ca. €1,75/l macht ca. €14,- (nächstes Jahr ca. €1,20 mehr wegen CO2 Abgabe)

    20kWh für 100km bei €0,59/kWh (EnBW ohne Grundgebühr) macht ca. €11,80 (bei €0,69/kWh sind es € 13,80).